Am Montagmorgen trafen sich Schüler und Schülerinnen, Eltern und Lehrpersonen auf dem Schulhausplatz – die Lagerwoche nahm ihren Anfang.

Koffer wurden abgegeben, Hinweise zu den Essenspenden an die Frau gebracht, letzte Ermahnungen an die Kinder geflüstert, noch einmal eine herzliche Umarmung ausgetauscht... und dann machte sich die Schar auf den Urkanton Uri zu entdecken.
Am ersten Tag stand der Mythos Wilhelm Tell im Zentrum. Von Brunnen her nahmen wir das Schiff und stiegen bei der Tellsplatte an Land, vielleicht nicht gerade so schwungvoll wie Tell selbst. Bei der Tellskappelle erzählte Herr Racheter die Geschichte und allen wurde klar, wie wichtig Werte wie Mut, Freiheit, Gerechtigkeit und Geschicklichkeit nicht nur in den Geschichtsbüchern sind, sondern auch in unserem Alltag präsent sind.
Das Telldenkmal und der Blick aus dem Turm über die Dächer von Altdorf lösten Staunen und Fragen aus. Beobachten, Fragen stellen, Überlegungen austauschen und Vernetzungen finden – das sollen die Kinder die ganze Woche über tun. Im Tell Museum in Bürglen führte die Ausstellung und der gezeigte Film die Verbindung von der mutigen Figur Tell zu mutigen Menschen der heutigen Zeit, die sich für Freiheit einsetzen, vor Augen. Auch heute hat der Mythos Tell nichts an Aktualität verloren und Fragen wie: Darf man töten, um Schlimmeres zu verhindern lösen noch immer Kontroversen aus.
Endlich (der Gwunder einiger Kinder war deutlich spürbar), am späten Nachmittag trafen wir im Lagerhaus ein, man könnte auch sagen „eroberten“ wir unsere Lagerstätte.
Nach dem Nachtessen spielten die Kinder Szenen zum vergangenen Tag und versuchten für sich wichtige Inhalte darzustellen. Ein spannender Tag neigte sich dem Ende und die Nacht übernahm das Zepter.
Und Fortsetzung folgt....