Mit dem ersten Schulhausfamilientag begibt sich die Schulgemeinschaft Schachen auf einen neuen Abschnitt auf dem Weg der Partizipation.
Drei weitere Halbtage sind in diesem Schuljahr geplant.

Nebst Klassen- oder Stufenrat sind Schulhausfamilien eine weitere Möglichkeit, um Anliegen und Bedürfnisse zu erfassen und dem „gemeinsam nach Lösungen suchen“ eine Plattform zu bieten.
Viel Vorbereitungsarbeit – inhaltlich und formal – wurde geleistet, angefangen von der Bildung der Gruppen über Auftrage formulieren bis hin zur Information über Absicht und Verlauf.
Im Zentrum dieses Morgens stand die Frage, was kann ich tun, damit wir eine Schule sind, an der sich alle wohlfühlen und jedes Kind seinen Platz hat. Gemeinschaftliche Teile an denen verschiedene Personen (wie Hauswart, Schulbusfahrer, Lehrpersonen, Kinder und Lehrpersonen) ihre Anliegen und Wünsche formulierten und Einheiten in der Schulhausfamilie prägten den Morgen. Sich kennenlernen, Kontakt knüpfen über alle Stufen hinweg, zuhören, mitdenken, mitsprechen, mitentscheiden.... und zwischendurch Znüni essen und Zeit zum Spielen – das stand in der Familie auf dem Programm. Am Ende des Morgens präsentierten die SchulhausfamilienvertreterInnen ihre Idee, wie sie zu einem „guten MITeiander“ beitragen. Abgerundet wurde der Morgen mit dem Kinderrechtssong – und dieser Bericht wird abgeschlossen mit einigen Kinderzitaten.
Ich fand es interessant, zu hören, was die andern denken.
Wir sind eine coole Familie.
Ich mag es mit andern Kindern aus andern Klassen zusammen zu sein.
Wir mussten lange zuhören, das fand ich langweilig.
Das Znüni fand ich toll.
Es war mal etwas anderes, mir hat es gefallen.
Es war mühsam, wenn einige nicht zuhörten.
Ich fand es toll, dass ich auf der Bühne etwas sagen durfte.
Ich hoffe, es klappt jetzt besser mit der Spielkiste.