Zum zweiten Mal in diesem Schuljahr verbrachten die Kinder einen ganzen Morgen in ihrer Schulhausfamilie. Zwei Schwerpunkte bildeten den Inhalt: Wir setzen uns für ein tolles Zusammenleben ein und Wir sind eine Familie. Die Schulhausfamilien sind Teil unserer Partizipationskultur.

Nach einem kurzen Ankommen in der Klasse begaben sich alle in die vorbereitete Turnhalle. Das Schulhauslied bildete den musikalischen Start, danach begrüsste der Schulleiter zusammen mit Vertretern und Vertreterinnen der Schulhausfamilien die frohgelaunte und auch ein bisschen erwartungsvolle Schar. Die VerteterInnen erinnerten sich an die am ersten Schulhausfamilientag besprochenen Projekte. Mit den Aufträgen, der Giraffensprache und dem Ablauf begaben sich die Kinder mit ihren Lehrerinnen in die liebevoll vorbereiteten Zimmer. Mitdenken, mitbestimmen, mitgestalten: Spiele, Basteln, nachdenken, Familienbild gestalten, Ideen sammeln, konkretisieren, überprüfen und auch schon in die Tat umsetzen… dazwischen Znüni essen, lachen … die Zeit verflog. Kurz vor dem Mittag stellten wiederum Kinder aus den Schulhausfamilien auf der Bühne ihre Beiträge für eine gelingende Schulgemeinschaft vor. Diese reichten vom Gotti oder Götti sein bis hin zur Organisation der Pausenkiste oder zum Entsorgen des Abfalls. Wir sind gespannt, wie nachhaltig die Ideen umgesetzt werden.
Sicher trug das ungezwungene Zusammensein und Kontakte knüpfen in den altersgemischten Gruppen zum Wohlbefinden bei.
Wie sagte doch ein 6. Klässler: „Es war einfach richtig gemütlich.“
Oder eine Unterstufenschülerin meinte strahlend: „Ich durfte auf der Bühne stehen, das war cool.“