Wie andere Schulen des Kantons machte auch Schachen in diesem Jahr zum dritten Mal hintereinander beim Projekt Flimmerpause mit.
Knapp 40 Angebote standen zur Auswahl – Angebote geleitet von den Kindern selbst, von Vereinen oder Erwachsenen aus dem Dorf. Eine Caféecke, betreut von drei Müttern, bot Gelegenheit zum Austauschen und Kontakte pflegen

Eine Flimmerpause mit diesem vielfältigen Angebot vorzubereiten, erfordert so einigiges: Kontakt mit Vereinen, Eltern, Ideen und Vorbereitung des Angebotes in der Schulhausfamilie oder Klasse, Zusammenstellung, Reservierung der Räume, Suche nach Begleitpersonen, Anmeldeverfahren, Zuteilungen, Umteilungen….. .
Jede einzelne Arbeitsstunde hat sich gelohnt. Die ganze Woche über verbrachten die Kinder ihre Freizeit in reellen Lebenswelten: Zeichnungswettbewerb, Hütte bauen, Kidsdance, Yoga, 1. Hilfe, verschiedene Sport- Mal- und Spielangebote, Bräteln, Backen, Hundetraining, Pferdeplausch, Exkursionen, Wasserschlacht, Schatzsuche, Vorlesen…. .
Die Alternativen zum Medienkonsum überzeugten und die vielen Kinder auf dem Schulhausareal boten einen fröhlichen und unbeschwerten Anblick. Hilfsbereit und unkompliziert wurden Probleme gelöst oder nach Alternativen gesucht – weg vom Konsumverhalten und hin zum tatkräftigen Anpacken.
Staunend beobachten wir, wie auch stille oder vielleicht eher träge Kinder die Initiative ergriffen und für ihr Angebot Verantwortung übernahmen – und sichtlich stolz ihre Gruppe leiteten. Somit ist die Flimmerpause ein spannendes Übungsfeld, um Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen und flexibel auf Begebenheiten zu reagieren.

Wir bedanken uns herzlich bei allen jungen und erwachsenen Angebotsleitern und-leiterinnen und sind fast ein wenig überwältigt, was sich alles in einer Woche bewerkstelligen lässt.