Noch im Klassenlager entstand die Idee, die Freie Arbeit als Gefäss zu nutzen, damit die Lernenden ihren vielen entstandenen Fragen und entdeckten Interessen vertiefter nachgehen konnten.

Der Ablauf der Freien Arbeit ist mittlerweile allen bekannt und bei vielen verinnerlicht. So verläuft die Planungsphase mit der Ideengenerierung und der Organisation der Materialien bedeutend reibungsloser wie in den früheren Jahren. Die von uns vorgegebenen Eckwerte schränkten die einen Kinder vielleicht etwas ein, für andere boten sie Sicherheit und klare Rahmenbedingungen, die sie stützten.
Uns war es auch ein Anliegen, dass die Kinder ihre Interessen und Begabungen mit dieser Arbeit vernetzen. Tätigkeiten wie forschen, recherchieren, zeichnen, werken, sammeln, sortieren, darstellen, gestalten, rätseln, nähen, kreieren, tüfteln, musizieren führten zu Projekten wie PowerPoint, Bildern, Plänen, Quiz, Karten, Skizzen, Werkarbeiten, Plakaten, Liedern, Schmuck, nachgebauten Creux du Vans oder Modellen der Areuse Schlucht. In allen Lektionen arbeiteten die Kinder hochmotiviert und zielstrebig. Viele kleine Hilfestellungen und Tipps wurden gegenseitig angeboten – wunderbar gelebtes miteinander und voneinander lernen.
Die Präsentation mit verschiedenen Feedbacks und die individuelle Reflexion rundeten den Arbeitsprozess ab.
Wir Lehrpersonen staunen einmal mehr ob der Vielfalt der gewählten Tätigkeiten und entstanden Produkte, die oft ausgesprochen gut unsere Eindrücke von den Schülern und Schülerinnen spiegeln.